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1) Alte Schrippen oder andere neutrale Weißmehl-Brötchen (ohne
Sesam, Mohn, Käse oder was auch immer) in flache Hälften oder
Scheiben schneiden. Pro Person mindestens ein Brötchen. Sie dürfen
auf gar keinen Fall frisch sein (also wenigstens vom Vortag), aber auch
nicht knochentrocken. Alternativ kann man auch altes Weißbrot nehmen
wenn die Scheiben dick genug sind, denn es zerfällt leichter.
2) In einer einer etwas größeren Schüssel eine Mischung
aus Eiern, Milch und Zucker herstellen, soviel, dass...
3) ...die Brötchen sich damit komplett vollsaugen können.
4) Währenddessen die Zitronenschaumsoße anfertigen: Vanillesoße
nach Anleitung auf der Packung herstellen und zwar am besten kalt anzurührende.
Diese Soße mit nicht zu knapp frischem Zitronensaft unter Zuhilfenahme
der Küchenmaschine oder des Schneebesens aufschäumen (bestimmt
geht's auch mit fertiger Soße aus dem Tetrapack - keine Ahnung) und:
kühl stellen.
5) Butter in der Pfanne erhitzen und die vollgesogenen Brötchen von
beiden Seiten goldbraun backen.
6) Die gebackenen Teilchen auf dem Teller mit der aufgeschäumten Zitronencremesoße
übergießen, und wahlweise mit Zimt und Zucker oder Preiselbeerkompott
dekorieren und geschmacklich abrunden.
1) Einen dünnflüssigen Teig aus Eiern, einer Prise Salz, evtl.
Zucker und Milch herstellen.
2) In der nicht zu heißen Pfanne hauchdünne Fladen in Butter
von beiden Seiten goldgelb backen.
3) Auf einen Teller zum Anrichten geben.
4) Mit Nuss-Nougatcreme, Apfelmus, Preiselbeerkompott, Quittenmus, Vanilleeis,
Sahne, Nüssen oder noch was anderem bestreichen oder bestreuen und
aufrollen. (Achtung: währenddessen nicht versehentlich die restliche
Butter in der Pfanne verbrennen lassen sondern lieber schon gleichzeitig
den nächsten backen.)
5) Mehrere Röllchen nebeneinander auf dem Teller können auch mit
einer leckeren Frucht-, Vanille- oder Schokosoße dekorativ übergossen
werden. Muss aber nicht.
1) 4 Äpfel schälen, in Achtel schneiden und entkernen. Wenn die
Herkunft der Äpfel und der persönliche Geschmack es zulassen,
kann selbstverständlich die Schale auch dranbeiben!
2) Die geschnittenen Äpfel in einen großen Topf geben und mit
Wasser bedeckt aufsetzen. Gerne etwas Zitronenschale (von ungespritzten
Früchten) und Zimtstange (Achtung eine Warnung geht um im Land) hinzugeben
und je nach Süße oder Säure der Äpfel etwas Zucker.
Alles zusammen zum Kochen bringen.
3) Währendessen so eine Art süßen Nudelteig für die
"Klieben" herstellen: In einem geeigneten Gefäß 2 Eier
mit Mehl und etwas Milch zu einem zähen, "schwer reißenden"
Teig verarbeiten, ein bis zwei Eßlöffel Zucker und eine Prise
Salz dazugeben.
4) sowie das Wasser der Äpfel kocht, die Temperatur etwas drosseln
(das Wasser muss aber leicht sprudeln) und zügig mit der Herstellung
der Klieben beginnen: Mit einem Löffel werden kleine "Klößchen"
in des kochende Wasser gegeben. Achtung: der Löffel muss vor jedem
Klößchen im heißen Wasser angefeuchtet werden, sonst klebt
der Teig im Löffel fest und nix geht mehr.
Spätestens 1Minute, nachdem die letzte Kliebe im Topf ist, ist das
Essen fertig!
Wie gesagt: Zügig arbeiten, denn Äpfel können leicht verkochen und vermatschen. Lecker bleibts aber trotzdem.
1) . Milchreis (auf gar keinen fall lockeren, körnigen Spitzen-Langkorn-Reis
oder irgendsowas, sondern den eher preiswerten Rundkornreis) mit ausreichend
leicht gesalzenem Wasser ca. 10 Minuten ankochen. (In diesem Fall ist eine
präzise Wassermenge ausnahmsweise mal völlig wurscht!).
2) Den halbgaren Reis abgießen mit Milch aufgießen bis er bedeckt
ist und etwas Zucker (nach Geschmack) unterrühren.
3) Kurz erhitzen und dann gleich vom Herd nehmen und zudeckeln. In Zeitungspapier
und/oder Tücher und Decken einwickeln (Achtung: wagerecht halten!)
und am besten unter die Daunendecke im Bett stecken.
Nach ca. einer Stunde ist der Milchreis fertig.
4) Auf den Teller damit und Zucker und Zimt
darüberstreuen. Achtung, es geht zur Zeit die Nachricht um, dass Zimt
gesundheitsschädigend sei, also maßvoll bleiben, verzichten wäre
aber übertrieben.
Lecker ist auch Apfelkompott, am besten frisch gekochtes.
1) . Frische reife (schwarz und glatt) Holunderbeeren mit Wasser und etwas
Zucker erhitzen und kurz vorm kochen halten. Für die Erwachsenen darf
etwas Rotwein hinein.
Sollten keine frischen Beeren in erreichbarer Nähe sein, tuts bestimmt
auch guter Saft, evtl. mit etwas Wasser verdünnt.
2) In einem hohen Gefäß je nach Bedarf ein bis ? Eiweiß
mit etwas Puderzucker steifschlagen.
3) Fertige heiße Suppe auf dem Teller mit Eiweiß-Schneebergen
dekorieren und schnell servieren
(sonst schmelzen die Schneeberge).
Variation:
Blaubeersuppe
oder
Kirschsuppe.
Das ganze geht natürlich auch mit
entkernten Schattenmorellen aus dem Glas.
Ist aber längst nicht so gesund.